Zur Dimensionierung von Wasserzählern, Hausanschluss-Leitungen und Leitungen zu Versorgungsgebieten sind Kenntnisse über Spitzen-Volumenströme (m³/h) erforderlich. Die DIN 1988-300 stellt z. B. Berechnungsformeln für Rohrleitungen innerhalb von Gebäuden bereit. Das für diese Aufgaben entwickelte mathematische Modell geht von vorgegebenen maximalen Tagesverbrauchswerten aus. Dafür werden Messdaten und Wahrscheinlichkeiten verwendet in Form von Entnahme-Zeitpunkten und Entnahme-Volumina. Messergebnisse lieferten z. B. die Erkenntnis, dass 67% aller Entnahmevolumina ≤ 3 Liter betragen aber nur einen Anteil von ca. 17% am Gesamtvolumens haben.
In der Benutzeroberfläche werden Spitzenvolumenströme gezeigt mit folgender Erklärung. Der Spitzendurchfluss von 2,46 m³/h bei einer Bezugszeit von 20 Sekunden bedeutet, dass im Durchschnitt für eine Zeitdauer von 20 Sekunden pro Tag Spitzenvolumenströme ≥ 2,46 m³/h auftreten können. Die 20 Sekunden sind eine Summe von Einzelereignissen. Das gilt für die anderen Werte entsprechend, auch für die Spitzenvolumenströme nach Verbrauch.
Bei Interesse am Computer-Programm wird um eine Mitteilung gebeten. Zurück zur Startseite

